Nach Puls laufen

Der Puls begleitet die Jogger bei jedem Lauf und ist ein persönlicher Coach. Wichtig ist immer, dass pulsorientiert trainiert wird und dass der Puls richtig gedeutet wird. Viele der Jogger haben schließlich das Ziel, dass sie schneller und ausdauernder werden. Es führt dafür kein Weg an einer kontrollierten Messung des Pulses vorbei. Wird die Herzfrequenz schließlich gemessen, kann das Training deutlich effektiver gestaltet werden. Viele Trainingspläne beachten die maximale Herzfrequenz bereits als Maßstab für die Laufeinheiten. Die Herzfrequenz ist dabei von Mensch zu Mensch verschieden und ein individueller Parameter.

Das Training nach dem Puls

Bei vielen Trainingsplänen gibt es eine Angabe hinter den Einheiten, wo in einem gewissen Pulsbereich gelaufen wird. Beispielsweise stehen dort 70 bis 75 Prozent. Der Höchstpuls oder die maximale Herzfrequenz sind die Grundlage für die Prozentangabe und dieser wird dann bei sportlicher Belastung maximal erreicht. Zunächst muss dies natürlich herausgefunden werden und zwar beim Laufen. Oft gibt es die Formel 220 minus dem Lebensalter ergibt den Höchstpuls. Allerdings ist das Ergebnis relativ ungenau und es gibt das Risiko von dem falschen Ergebnis. Wichtig ist, dass der Maximalpuls individuell unterschiedlich ist. Am besten werden daher immer Methoden gewählt, damit der Höchstpuls immer möglichst genau bestimmt wird. Mit einer professionellen Leistungsdiagnostik funktioniert die Bestimmung der Pulsbereiche sehr gut. In größeren Städten gibt es ab etwa 100 Euro entsprechende Angebote. Nachdem viele Jogger dies nicht nutzen möchten, gibt es auch noch weitere Möglichkeiten. Nicht umsonst blicken die Ausdauerläufer oft auf die Pulsuhr an dem Handgelenk. Die Jogger möchten nicht gerne pünktlich Zuhause sein, sondern der aktuelle Puls ist aus gutem Grund wichtig.

Der Puls ist für das Training sehr wichtig

Der Puls gibt den Takt vor und ist er zu schnell, wird das Lauftraining rasch ungesund. Sollte der Puls allerdings zu langsam sein, dann bringt das Lauftraining gar nicht oder wenig. Damit das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird, benötigt es schon 50 bis 60 Prozent von der maximalen Herzfrequenz. 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz müssen es sein, damit auch Fett verbrannt wird. Soll die allgemeine Kondition mit dem Ausdauertraining verbessert werden, dann sind 70 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz wichtig. Soll der Körper dauerhaft im Leistungssportbereich an die hohen Laktarwerte gewöhnt werden, dann sind 80 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz wichtig. Wer ein wirklich gutes Lauftraining genießen möchte, der benötigt auch den guten Trainingsplan mit den aufgezählten Bestandteilen. Nur dann kann der Körper schließlich für eine gewünschte Leistung fit gehalten und fit gemacht werden. Um die maximale Herzfrequenz zu berechnen, wird eben das Lebensalter von 220 abgezogen. Dies kann jedoch niemals pauschal benannt werden, weil beispielsweise die Übergewichtigen nur das halbe Lebensalter von der Zahl 200 abziehen sollten. Besonders die Laufanfänger können sich zunächst oft etwas überschätzen und bei zu viel des Guten kommt es oft zu Herzkasper oder Kreislaufproblemen. Wer die entsprechenden Pulsangaben für sich berechnet hat, kann eine entsprechende Belastung steuern. Wer eben die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten hat, kann auch Belastungstests durchführen, damit die optimalen Herzfrequenzen bestimmt werden. Die Herzfrequenz ist dann das A und O und sie kann mit einem Pulsmesser als Armband oder auch mit einem Brustgurt gemessen werden.