Mann beim Intervalltraining

Am besten geht es aus der Komfortzone in das Intervalltraining, weil jeder mit der unliebsamen Trainingsform mit den besseren Zeiten belohnt werden kann. Die Läufer können sich mit langen, ruhigen Einheiten eine beachtliche Ausdauer antrainieren. Wer jedoch schneller und nicht nur ausdauernder werden möchte, sollte sich regelmäßige Belastungsspitzen überlegen. Das Intervalltraining ist dafür die effektivste Methode. Auch wenn die Jogger wissen, dass das Training ihnen helfen kann, hält sich die Vorfreude dennoch oft in Grenzen. Währenddessen ist natürlich der Genuss immer überschaubar. Erst im Anschluss fühlen sich Läufer irgendwie besser und erleichtert. Dies ist auch richtig, weil es viele Vorteile von dem Intervalltraining gibt.

Was ist bei dem Intervalltraining zu beachten?

Das Intervalltraining ist generell das Wechselspiel aus den langsamen und schnellen Passagen in den festgelegten Abständen. Eine festgelegte Distanz wird dabei mehrmals hintereinander in dem möglichst gleichbleibenden, bestimmten hohen Tempo bewältigt. Innerhalb der Belastungspassagen werden kurze Geh- oder Trabpausen eingeräumt, damit sich die Herzfrequenz etwas beruhigen kann. Die nächste Spitze wird dann gesetzt, bevor der Puls in den Normalbereich absinkt. Der Körper reagiert auf die gesetzten Reize, indem die Systeme verbessert werden. Als Zugewinn haben die Jogger dann die Tempohärte. Wichtig für das Training ist, dass es bereits die gute Grundlagenausdauer gibt. Auch wichtig ist, dass das Training auf der abgemessenen strecke absolviert wird. Dies ist wichtig, damit eine zurückgelegte Distanz kontrolliert wird. Die Anzahl der Wiederholungen, die Geschwindigkeit beim Laufen und die Strecke hängen von der aktuellen Form und von den sportlichen Zielen ab. Die Tempopassagen sollten umso intensiver und kürzer ausfallen, je kürzer die Wettkampfstrecke ist.

Welche Vorteile bietet das Intervalltraining?

Unter der Woche können die Intervalleinheiten gut platziert werden, denn inklusive Ein- und Auslaufen sind die Einheiten im Verhältnis kurz. Die Belastung ist logischerweise hoch und die Läufer sind rasch ermüdet. Ist ein Intervalltraining intensiv, dann wird im Vergleich zu der gleichmäßigen, gleich langen Laufeinheit in dem persönlichen Wohlfühlbereich bis zu fünfzig Prozent mehr an Kalorien verbraucht. Noch über Stunden kann dann auch die gesteigerte Stoffwechselaktivität anhalten. Es werden dann nochmals ein paar Kalorien extra verheizt. Mit dem Intervalltraining werden die Läufer daher nicht nur schneller, sondern zeitsparend wird auch das Fett weniger.

Wichtige Informationen zu dem Intervalltraining

Bei dem Intervalltraining laufen sich die Läufer zunächst wenige Minuten oder Kilometer locker ein. Dann wird zwischen den Trabpausen und den intensiven Tempo-Abschnitten gewechselt. Bei den Trabpausen wird bis zu dem nächsten schnellen Abschnitt dann ganz locker gelaufen. Das Training hat das Ziel, dass in dem intensiven Tempobereich möglichst viel Zeit verbracht wird, damit es den maximalen Trainingseffekt gibt. Die Trabpausen helfen dabei, dass die Anstrengung in einige kleinere Häppchen aufgeteilt werden. Mit der Trainingseinheit schafft jeder somit mehr Kilometer in dem hohen Tempo, wie sonst am Stück geschafft werden würde. Die Trainingseinheiten allerdings gehören mit zu den anstrengendsten Einheiten, welche die Läufer machen können. Die Belastung für Bänder, Sehnen, Muskeln und Herz-Kreislaufsystem ist entsprechend hoch. Das Training ist nur geeignet, wenn es schon die gute Grundlagenausdaher und etwas Lauferfahrung gibt. Wer 8 bis 10 Kilometer ohne Probleme am Stück schafft, der kann in das Tempotraining einsteigen. Wer mit Wettkämpfen und Tempoläufen Erfahrung gesammelt hat, kann das Intervalltraining starten. Je nach Wiederholungen, Länge und Tempo kann das Training ganz verschieden aussehen und es gibt auch immer einen anderen Effekt.

Mehr Infos

https://www.runnersworld.de/training/mit-intervalltraining-schneller-werden.53134.htm